Zwei Größen (Strom und Magnetfeld) ... bei verschwindender el. Spannung

04/06/2015 - 22:13 von Larry Page | Report spam
Stellt euch einfach folgendes vor: zur Zeit t=T/4 versucht der Strom auf
null abzunehmen, da ja keine Spannung mehr vorhanden ist. In einem
kurzen Zeitintervall dt, also bis zur Zeit T/4 + dt, schafft er es, um
den Betrag dI abzunehmen. Dadurch nimmt zugleich die Feldstàrke des vom
Strom durch die Spule erzeugten Magnetfeldes um einen Betrag dB ab, was
wiederum ein elektrisches Feld induziert (dieser Effekt ist gerade die
Selbstinduktion), das der Abnahme des Stromes entgegenwirkt, sie also
bremst.

Will sagen: du hast hier zwei Größen (Strom und Magnetfeld), die sich
gegenseitig beeinflussen, es kann also nicht eine von beiden eindeutig
als Ursache und die andere als Wirkung identifiziert werden.
 

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#1 Larry Page
05/06/2015 - 22:52 | Warnen spam
Am Donnerstag, 4. Juni 2015 22:13:39 UTC+2 schrieb Larry Page:
Stellt euch einfach folgendes vor: zur Zeit t=T/4 versucht der Strom auf
null abzunehmen, da ja keine Spannung mehr vorhanden ist. In einem
kurzen Zeitintervall dt, also bis zur Zeit T/4 + dt, schafft er es, um
den Betrag dI abzunehmen. Dadurch nimmt zugleich die Feldstàrke des vom
Strom durch die Spule erzeugten Magnetfeldes um einen Betrag dB ab, was
wiederum ein elektrisches Feld induziert (dieser Effekt ist gerade die
Selbstinduktion), das der Abnahme des Stromes entgegenwirkt, sie also
bremst.

Will sagen: du hast hier zwei Größen (Strom und Magnetfeld), die sich
gegenseitig beeinflussen, es kann also nicht eine von beiden eindeutig
als Ursache und die andere als Wirkung identifiziert werden.



Elektrotechniker lieben ihre komplexen Widerstànde.

Sie wissen aber nicht welche Wellenlàngen die Photonen haben die aus ihrem Kupfer austreten.

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